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Unsere Geschichte - Tradition seit 1843

Das Büchsenmachergeschäft KNAPPWORST in Braunschweig ist ein Traditionsbetrieb, gegründet 1843 vom Büchsenmachermeister Carl Friedrich Beddies.

1867

Nach 25-jähriger, erfolgreicher Tätigkeit verkaufte Beddies im Jahr 1867 das Geschäft  an den Büchsenmacher Hermann Toepfer aus Magdeburg, der sich schon bald Hofbüchsenmacher nennen durfte. Aus gesundheitlichen Gründen musste Toepfer die Firma im Jahr 1873 an einen früheren Arbeitskollegen, den Büchsenmascher Louis Bruns abgeben.

1873

Bruns stammte aus Coppenbrügge im damaligen Königreich Hannover, wo seine Schwester, Louise Bruns, den Sattlermeister Georg Heinrich Knappworst geheiratet hatte. So kam das Geschäft, 30 Jahre nach seiner Gründung, in die heutige Inhaber-Familie.

1909

Louis Bruns vergrößerte das Geschäft durch den Kauf eines großen historischen Fachwerkhauses und legte durch seine lange Tätigkeit den Grundstein für dessen heutige Bedeutung. Da er kinderlos blieb, bildete er seinen Neffen, Louis Knappworst, Sohn seiner Schwester Louise Knappworst, zum Büchsenmacher aus.

1908

Louis Knappworst übernahm 1908, nach dem Tod seines Onkels Bruns, das Geschäft. Es folgten schwierige Jahre, bedingt durch den ersten Weltkrieg, Revolution, Inflation und große Arbeitslosigkeit. Aber mit einem treuen Kundenstamm meisterte Louis Knappworst diese Zeit und übergab 1936 das Geschäft seinem Sohn, Georg Knappworst, der gerade die Meisterprüfung abgelegt hatte.

1944

Der neue Inhaber erlebte den schlimmsten Niedergang des Geschäftes. Bei dem großen Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944 wurde das Büchsenmachergeschäft Knappworst total vernichtet. An einen Neuanfang war zunächst nicht zu denken, da 1945, nach der Kapitulation, jeglicher Waffenbesitz, unter Androhung der Todesstrafe, verboten war.

1949

Georg Knappworst überbrückte die Jahre 1946-48  mit dem Verkauf branchenfremder Ware. Im Jahr 1949 wagte er den Neuanfang einem Flachbau und eröffnete schon 1954 ein neues Geschäft, das in  Ausstattung und Größe an alte Traditionen anknüpfen konnte.

1954

Im Jahr 1972 übergab er das Geschäft seinem Sohn Georg Knappworst II. Durch Neueinrichtung der Ladenräume, Verbesserung der maschinellen Ausstattung der Werkstatt und durch Einführung der Direktwerbung wurden neue Akzente gesetzt. Der große Sprung nach vorn erfolgte dann im Jahr 1990 durch Vergrößerung der Verkaufsfläche um das Fünffache.

1990

Bei dem Aufbau dieses neuen, vergrößerten Geschäftes war auch Sohn Stefan Knappworst schon voll im Einsatz und übernahm die Geschäftsführung im Jahr 2000. Er vergrößerte das Angebot, forcierte den Handel mit Gebrauchtwaffen und eröffnete einen Web-Shop. Hier präsentiert Knappworst heute sein umfangreiches Sortiment für Jäger und Sportschützen.   

2018

Im Jahr 2017 legte Sohn Sebastian Knappworst die Prüfung zum Büchsenmachermeister ab und setzt so die Familientradition fort.